Stauanlage Dahlhausen
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Kartendaten
Stammdaten
Einzugsgebiet
216,0 km²
Bauzeit
1920 - 1921
Inbetriebnahme
1921
Sanierung
1997 -1999
Kronenlänge (Damm)
110,0 m
Höhe Gründungssohle (Damm)
11,0 m
Stauziel
217,70 müNN
durchschnittlicher Speicherfüllstand
271,68 müNN
Speicherinhalt
0,70 m³
Bemessungshochwasser 1 (BHQ1)
140 m³/s
weitere Informationen
Stauanlage Dahlhausen

Die kleine Stauanlage Dahlhausen befindet sich südöstlich von Wuppertal und nordöstlich der Stadt Remscheid. Sie wurde zu Beginn der 1920er Jahre für die Erzeugung von Wasserkraft gebaut und versorgte außerdem die umliegenden Industriebetriebe mit Brauchwasser.

Bereits 1897 gab es einen Ausgleichsweiher in Dahlhausen, der den ungleichmäßigen Abfluss der Talsperren an der oberen Wupper abfangen sollte. Um das gestaute Wasser der Wupper an dieser Stelle auch für die Erzeugung von Wasserkraft und die Bereitstellung von Brauchwasser nutzen zu können, wurde der Weiher durch den Bau der Stauanlage Dahlhausen erweitert. Anstoß für den Bau der Stauanlage Dahlhausen gab die neue Arbeitszeitregelung in Deutschland ab 1918: Statt zehn Stunden, war nun eine Arbeitszeit von acht Stunden pro Tag geregelt. Um die Produktivität zu erhöhen, wurde mehr Maschinenleistung erforderlich, die durch das Wasserkraftwerk an der Stauanlage Dahlhausen ermöglicht werden konnte.

Mit seinem Fassungsvermögen von 70.000 Kubikmetern Wasser ist der Stausee zwar die kleinste Stauanlage im Gebiet des Wupperverbandes, den damals ansässigen Produktionsunternehmen kam die verfügbare Wasserkraft jedoch sehr zugute.

Die denkmalgeschützte Stauanlage Dahlhausen wurde Ende der 1990er Jahre geleert und durch den Wupperverband wieder instandgesetzt. Das in Privatbesitz befindliche Wasserwerk wurde daraufhin ebenfalls nach Denkmalschutzrichtlinien modernisiert und ist bis heute in Betrieb.

 
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